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Der gut erhaltene Bau ist einer der ältesten Speicher der Gemeinde. Zusammen mit dem Hochstud-Bauernhaus und Stöckli gehören alle 3 zu den älstesten erhaltenen Bauten des Kirchdorfes und der Gemeinde überhaupt.

Baureglement / Bauinventar

 

Unser Weg ins 21 Jahrhundert


Mein Vater geb. 1925 setzte ganz auf die Pferde für die tägliche Arbeit. Der Schritt in der Landwirtschaft hin zu modernen Maschinen geschah schnell. Er machte diesen Schritt nicht. Er arbeitete mit seinen Händen und den Pferden.


1991 haben wir den Hof von unseren Eltern übernommen. Wir bauten die Milchwirtschaft aus und setzten den traditionellen Bauernbetrieb fort. Zur gleichen Zeit begann der Strukturwandel der Bauernhöfe in der Schweiz. Dies bedeutete, die Höfe mussten grösser werden um zu überleben. 1995 Begannen wir Kürbisse zu pflanzen und suchten Alternativen um den Hof ins 21 Jahrhundert zu führen.


Zu den Kürbissen kamen unsere Produkte hinzu. Eine Handcreme wurde mit dem damaligen Dorf Drogisten entwickelt. Wir stellten Kürbisnudeln her und brauten den Kürbislikör. Seit 1559 verfügt der Hof über eine eigene Quelle. Wir bauten 2018 Wasserreservoirs ein und versorgen uns aktuell vollständig mit eigenem Quellwasser. Seit 2019 versorgt uns eine eigene Solaranlage im Sommer mit 66% und im Winter 33% des benötigten Stroms. Anfang 2021 bauten wir eine Holzschnitzelheitzung ein, welche mit Holz aus unserem Wald betreiben wird.

 

Im Jahr 2000 renovierten wir das “Stöckli” auf dem Bauernhof, in dem seither meine Mutter lebt. Zuvor war es eine Rauchküche und eine Werkstatt. Noch heute sieht man auf der Frontseite die Rauchspuren. Im Alter von 6 Jahren stieg ich immer die Leiter hoch und ass die geräucherten Würste. Nicht zur freude meine Mutter.

 

Unser Weg vom Kürbiss verfolgen wir weiter im Entwickeln neuer Produkte und spezialisierten Kürbisausstellungen, welche Ihr im Shoppyland Schönbühl und anderen Orten bestaunen könnt.


Mit unserem Wohnmobil fuhren wir 2006 nach Skandinavien und Spanien in die Ferien. Wir kamen mit der Idee zurück, einen eigenen Stellplatz einzurichten, wie wir ihn gerne vorfinden. Seither ist unser Stellplatz Stück für Stück gewachsen.


 

Zukünftige Projekte

 

Zusammen mit Studierenden entwickelten wir das Projekt Hofladen 2.0. Unser Stall wird umgebaut auf der Strassenseite und in einen Hofladen des alltäglichen Bedarfs verwandelt. Unsere Webseite wurde aktualisiert und es besteht die Möglichkeit Produkte online zu bestellen und bei uns vor Ort abzuholen. Seit 6 Jahren haben wir Hochlandrinder. Jeden Sommer dürfen Sie die Alp fernab des Hofes geniessen. Dazu haben wir eine Patenschaft für unsere Rinder eingerichtet.

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Speicher wurde Mitte des 17 Jh. erbaut.

Under den Bären finden Sie die Namen unserer Kinder. 

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Das Bauernhaus wurde 1559 erbaut. Die Ausfachung der Fassade wurde im 19 Jahrundert ausgewechselt.

 

Auf einem Rundgang auf dem Bauernhof könnt Ihr die Geschichte des Hofs entdecken. Der Baustil des Hochstudhaus ist noch gut erhalten. Der Hof steht unter der Denkmalpflege des Kanton Bern. Die umliegenden alten Gebäude wie das Pfarrhaus, das alte Holzhaus gegenüber dem Campingplatz, die Kirche und das Kirchgemeindehaus gehörten zum damaligen Dorfkern.


Dieses Jahr feiern wir 30 Jahre Kürbishof Oppliger!

Der Weiher wurde Anfang 2021 neu gestaltet. Gleich daneben ist der Oppliger Baum.

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